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Donnerstag, 9. September 2010|05:43


Windpark Oberzeiring

Europas höchster Windpark

www.tauernwind.com


Tauernwindpark Oberzeiring ein Erlebnis für Urlauber in der Steiermark Tauernwindpark Oberzeiring ein Erlebnis für Urlauber in der Steiermark

 


11 Anlagen erzeugen bei einer Windgeschw. von 7,2 m/s 38,5 GWh

Wind-Energie ein Baustein zur Unabhängigkeit

Tauernwindpark Oberzeiring:
Der Standort des Windparks befindet sich auf einem bereits über der Baumgrenze liegenden Höhenrücken in etwa 1.850 m Seehöhe. Der Park besteht aus 11
Windkraftanlagen des Typs VESTAS V 66 mit einem Rotordurchmesser von 66 m, einer Nennleistung von 1.750 Kilowatt und einer Nabenhöhe von 60 m.

Weil die Hauptwindrichtung nahezu quer zum Höhenkamm verläuft, konnten Tauernwindpark Oberzeiring Steiermark Österreichdie Anlagen mit relativ kleinen internen Abständen (ca. 180 m) angeordnet werden. Die J
ahresarbeit der 11 Anlagen wurde bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von 7,2 m/s mit jährlich 38,5 GWh prognostiziert.

Die Netzableitung der erzeugten Elektrizität
erfolgt über eine 21 km lange 33 kV Erdkabelleitung zum Umspannwerk des steirischen Energieversorgers STEWEAG. Für die Zufahrt zum Standort konnte eine bereits bestehende 13 km lange Höhenstraße zur Klosterneuburgerhütte genutzt werden.

Planung und Errichtung des Windparks: Bei der Planung des Windparks wurde auf eine möglichst landschaftsschonende Bauweise wert gelegt. Die Größe der
erforderlichen Bauplätze für die Kräne und Baufahrzeuge wurde auf das unbedingt erforderliche Minimum reduziert und durch die Spezialanfertigung der Stahlrohrtürme mit verkürzten Turmsegmenten konnte auch der Umfang der Baumaßnahmen an den Kurvenradien der Wege reduziert werden.

Die Höhenlage und die extremen klimatischen Verhältnisse des Standortes bewirken, dass eine Beschädigung oder Zerstörung der Vegetationsdecke über Jahrzehnte
bleibende Spuren hinterlassen würde. Daher wurde bei der Durchführung der Erdarbeiten für die Fundamente und Wegeböschungen der Erhaltung der sensiblen alpinen Vegetation besonderes Augenmerk geschenkt. Die Grassoden wurden vorsichtig abgehoben, seitlich auf Bauvliesmatten gelagert, befeuchtet und nach Beendigung der Arbeiten an den Böschungen und Fundamentoberflächen wieder aufgebracht.

Quelle DEWI Magazin

Beitrag: 2006/03/11 - 10:01 - © Günther Juritsch / Seitenaufrufe: Meine erste PHP-Seite
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