
Als wahrscheinlicher Erbauer dieses repräsentativen Wehrbaues gilt das Edelgeschlecht von Stein (Anfang 12. Jahrhundert). 1503 verkaufen 3 Brüder von Liechtenstein dieselbe an das Benediktinerstift St. Lambrecht. 1525 wird die Burg gegen aufständische Bauern und Türkeneinfälle stärker befestigt. Während der Aufhebung des Stiftes 1786 -1802 wurde sie dem Verfall überlassen, der durch einen vom Blitz verursachten Brand beschleunigt worden sein soll. An die Burg sind zahlreiche "Legenden" geknüpft, so die Sage vom "Schwarzen Mönch" und vom "Manne ohne Schatten".
Seit dem Jahr 2000 bemüht sich die Gemeinde in Kooperation mit dem Eigentümer Stift St. Lambrecht um eine Revitalisierung dieses steirischen Wahrzeichens.
Ein Team von Wissenschaftern aus dem In- und Ausland hat im Auftrag des Revitalisierungsfonds der Steiermärkischen Landesregierung ein Projekt erstellt, welches in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Dabei geht es nicht um einen Wiederaufbau, sondern um eine gezielte, fachmännische Sanierung bestimmter Burgabschnitte und eine gemäßigte touristische Nutzung. Seit Jahren ist das Gelände für Wanderer aus Sicherheitsgründen nicht begehbar. Trotz des raschen Verfalls in den letzten Jahrzehnten haben sich aber wertvolle Details erhalten. Nach Abschluss eines
Pachtvertrages und Gründung eines überregionalen Burgenvereines wird ein namhaftes Förderer- Komitee die nächsten Schritte vorantreiben.Quellennachweis (Gemeindeserver)
Fotos ( Günther Juritsch)












